Montag, 20. Juni 2011

[Mini-Rezension]Blutige Vergeltung(Jill Kismet 03)- Lilith Saintcrow

Buchinformationen:
ISBN:  978-3-802583087
Verlag: Egmont Lyx
Sprache: Deutsch/Januar 2011(OT: Redemption Alley)
Preis: 9,95€
Seiten: 374

Kurzbeschreibung:(Quelle: Amazon)
Es gibt Fälle, die selbst für Jill Kismet ungewöhnlich sind. Als sie gebeten wird, den angeblichen Selbstmord eines Polizisten zu untersuchen, findet sie sich in einem Labyrinth aus Drogen, Täuschung, Mord und Korruption wieder. Bald muss sie feststellen, dass es unter den Polizisten offenbar jemanden gibt, der es auf ihr Leben abgesehen hat. Die Höllenwesen behaupten, nähere Informationen zu besitzen. Jill deckt eine düstere Verschwörung auf, die die gesamte Stadt in Gefahr bringen könnte.

Meine Meinung:
„Blutige Vergeltung“ ist bereits der dritte Teil aus Lilith Saintcrows „Jill Kismet“- Reihe…und immer noch genauso gut wie es die ersten beiden Teile  bereits waren! Spannend bis zur letzten Seite, mit mehreren überraschenden, ungeahnten Wendungen und einer Heldin, die stets taff und absolut „kick ass“ ist ohne einem damit auf die Nerven zu fallen, so mag ich meine Bücher. Da macht es auch nichts, dass die männlichen Charaktere hier größtenteils nicht präsent sind – Saul ist bei seiner kranken Mutter und Perry tut, was Dämonen eben so tun aus dem Hintergrund-  einzig Jill’s befreundeter Jägerkollege Leon und seine Flinte Roswita und der Werpuma Theron bieten ein wenig männliches Kontra zur knallharten Protagonistin.

Der Schreibstil Saintcrows liest sich gewohnt flüssig und ihre Sprache trifft es immer genau auf den Punkt: ehrlich, konsequent, ohne Schnörkel oder Beschönigungen.

Insgesamt hat mir „Blutige Vergeltung“ einige spannende Lesestunden bereit, es war für mich sogar so sehr ein Pageturner, dass ich bis in die frühen Morgenstunden gelesen habe, weil ich unbedingt wissen wollte wie es weitergeht. Wie schon beim ersten Band hat sich dieses „Meine Fresse, ist das cool“- Gefühl sofort beim Aufschlagen wieder eingestellt, was mir beim zweiten Band ein wenig gefehlt hat. Dafür gibt es 9 von 10 Punkte von mir.

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