Sonntag, 6. Februar 2011

[Rezension]Magierdämmerung 01: Für die Krone- Bernd Perplies

Buchinformationen:
ISBN: 978-3-802582646
Verlag: Egmont- Lyx
Sprache: Deutsch/September 2010
Preis: 12,95
Seiten: 439

Kurzbeschreibung(Quelle:Amazon):
London 1897. Während einer Zaubervorstellung erleidet der Bühnenmagier Ravenwood einen Zusammenbruch und wird kurz darauf von schattenhaften Gestalten gejagt und tödlich verletzt. Der junge Reporter Jonathan Kentham findet den sterbenden Ravenwood, und dieser übergibt ihm ein magisches Kleinod. Schon bald muss Jonathan feststellen, dass sich die Welt verändert hat. Eine Gruppe von Magiern hat in den Ruinen des untergegangenen Atlantis ein uraltes Siegel geöffnet, um ein neues Zeitalter der Magie einzuläuten ... 

Meine Meinung:
Als ich mit dem Buch angefangen habe und feststellte, dass der Prolog bereits 37 Seiten umfasst dachte ich nur: Oh, Hilfe, denn diese 37 Seiten konnten mich noch nicht in ihren Bann ziehen. Kaum begann aber der Hauptteil, der sowohl in London als auch in Schottland spielt, war jedes Gefühl der Langeweile verfolgen, denn ab da passiert alles Schlag auf Schlag. Spannend ist es, mit kaum einem Atemzug Pause für die Protagonisten oder den Leser, sodass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Dennoch merkt man sehr deutlich, dass dies nur der Auftakt zu einer Serie ist, denn das eigentliche Problem, das der Magierorden und die Protagonisten im Besonderen lösen müssen ist nur der Hintergrund zu der Geschichte, die hier erzählt; es wirkt wie eine -gelungene- Einführung in die von Perplies beschrieben Welt vor dem Hintergrund der politischen Ereignisse des Jahres 1897 und der Cliffhanger am Ende unterstreicht dies nur noch zusätzlich.

Neben einer spannenden Storyline zeichnet sich das Buch aber auch durch authentische und sympathische Charaktere aus, vor allem Jonathan und Holmes haben mich regelrecht um den kleinen Finger gewickelt. Holmes ist mit seiner überdrehten, exzentrischen Ader aber auch einfach cool und dass man einige Parallelen zu dem Held von Sir Arthur Conan Doyle findet, hat mich überhaupt nicht gestört.

Abgerundet wird es von einem sehr gelungenen Cover, das, wenngleich eher schlicht, sehr gut zur der Geschichte passt. Auch die zwei Karten im Innenteil sowie ein Personenverzeichnis waren manches Mal hilfreich.

Insgesamt hat mir "Für die Krone" sehr gut gefallen und ist endlich mal wieder ein Serienauftakt, wo ich das Erscheinen des nächsten Bandes kaum noch erwarten kann. Dafür gibt es seit langem mal wieder die von mir eher seltener vergebenen 9,5 von 10 Punkte.

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