Samstag, 2. Oktober 2010

[Rezension]Tintentod- Cornelia Funke

Es sind erst wenige Wochen vergangen, seit die Weißen Frauen Staubfinger mit sich genommen haben. Meggie und ihre Eltern leben auf einem verlassenen Hof in den Hügeln östlich von Ombra. An diesem friedlichen Ort lässt sich fast vergessen, was auf der Nachtburg geschehen ist. Doch in der Dunkelheit, wenn Meggie am Fenster steht und auf Farid wartet, hört sie den Eichelhäher schreien. Und dann verschwindet ihr Vater mit dem Schwarzen Prinzen und dem Starken Mann im Wald, denn es muss alles getan werden, damit die Schatten über Ombra weichen … 

"Tintentod" beschließt die Tintenwelt-Trilogie von Cornelia Funke und bringt sie meiner Meinung nach zu einem guten Abschluss. Der Einstieg fiel mir ein wenig schwer, da die Lektüre der ersten beiden Teile fast drei Jahre zurücklag und somit hatte ich Probleme, alle Figuren zuzuordnen und einige Zusammenhänge zu erfassen, mit der Zeit war ich aber schnell wieder drin in der Geschichte und nach und nach kamen die Erinnerungen zurück.

Die Handlung braucht ein wenig bis sie angelaufen ist,dann aber geht es in rasantem Tempo dem Ende entgegen, das leider alles in allem ein wenig unspektakulär aber dennoch befriedigend war. Mit den Figuren hatte ich so einige Probleme, aber das war auch schon bei den beiden Vorgängerbänden der Fall. Mehr als einmal hab ich mit dem Kopf geschüttelt, wenn jemand wieder etwas furchtbar blödes angestellt hat(meistens Resa) und es gab kaum eine Figur, die mir uneingeschränkt sympathisch war, die meiste Zeit wechselte das.

Die Sprache hat mir auch wieder die meiste Zeit gut gefallen, eine gut gelungene Mischung aus poetischer Sprache und Beschreibung, die mir die Tintenwelt bildlich dargestellt hat, nur ab und an hab ich mich an wiederholten Formulierungen gestört.

Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen und meiner Meinung nach einen würdigen Abschluss der Tintenwelt geliefert und ich gebe 8 von 10 Punkte.

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